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German Laser Sailing Class Association - Deutsche Laserklasse DLAS

EurILCA - Rundschreiben

03.06.2019

Die positive Abstimmung von World Sailing war nur der erste Schritt, um den Laser bei Olympia zu behalten. Bis zum 01.08.2019 muss eine FRAND (Fair Reasonable And Non-Discrimative) - Richtlinie implementiert werden, die den Markt für qualifizierte Bootsbauer öffnen soll. Über diese Richtlinie müssen sich die existierenden Bootsbauer und World Sailing einigen. Am 22.05.2019 hat dazu eine Besprechung in London stattgefunden, an der World Sailing, die Bootsbauer, ILCA und Beat Heinz als Vertreter der EurILCA teilgenommen haben. Nach dieser Besprechung und nachdem sich Vertreter der EurILCA mit World Sailing und Laser Performance getroffen haben, sind wir optimistisch, dass eine solche Einigung erreicht werden kann.



Außerdem muss noch ein Vertrag über die Markenrechte für den Laser unterzeichnet werden, und die einseitige Kündigung des Laser Construction Manual Agreement (LCMA) der ILCA an Laser Performance muss rückgängig gemacht werden.


Nach den lang andauernden Streitigkeiten zwischen der ILCA und Laser Performance sowie den fehlgeschlagenen Versuchen seitens der EurILCA, zwischen beiden Parteien eine Mediation durchzuführen, ist die EurILCA der Meinung, dass mit der derzeitigen ILCA-Führung eine einvernehmliche Einigung über die FRAND-Richtlinie sowie eine Lösung der beiden anderen Probleme bis 01.08.2019 nicht möglich ist.


Wir schlagen vor, einen Klassenvertreter zu involvieren, der die Parteien kennt, aber an dem langjährigen Disput zwischen der ILCA und Laser Performance nicht beteiligt war. Beat Heinz ist dafür ein guter Kandidat. Andere Vorschläge sind natürlich willkommen.


Langfristig wollen wir eine demokratischere ILCA, die:
- sich um ihrer Aufgaben kümmert, wie das Organisieren von Regatten, Qualitätskontrolle der Boote, Sichern des One-Designs,
- ihre finanziellen Mittel zur Förderung des Segelns verwendet und nicht für rechtliche Streitigkeiten,
- eine bessere Repräsentanz der Mitglieder im World Council hat (im Moment sind 75% der Segler in Europa und Asien durch nur 33% der Stimmen im World Council repräsentiert),
- sich dafür einsetzt den Namen "Laser" zu behalten,
- den Bootsbauern und -händlern dabei hilft, Versorgungsprobleme in betroffenen Regionen zu lösen,
- hilft, das 4.7-Rig dort einzuführen, wo es nicht so populär ist, anstatt es durch ein neues Ring ersetzen zu wollen (C-Rigs),


Die EurILCA möchte außerdem darüber informieren, dass es nun durch Druck von World Sailing 700 neue klassenlegale Boote geben wird. Dies sollte mögliche Versorgungsprobleme kurzfristig lösen und die Verfügbarkeit von Charterbooten bei anstehenden Großereignissen sicherstellen.


Die italienische KV hat eine Petition verfasst, die außer einer demokratischeren ILCA auch noch den Rücktritt des ILCA-Präsidenten und des ILCA-Geschäftsführers fordert.


 
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