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Regattabericht

Wittensee Masters 2017

   Helge Spehr hat ganz der Tradition entsprechend als 3. der Gesamtwertung am Wittensee einen kleinen Bericht geschrieben ...

   ... Wittensee, oder wie Dieter Gerngroß vom WSCW so schön sagte „…der witte See“, der weiße See wollte seiner Ehre bei der diesjährigen Laser Masters 2017 nicht so recht nachkommen. Dieter Gerngroß und Wolfgang Fuss als Organisatoren hatten schon rechtzeitig die Werbetrommel  geschlagen und so befanden sich 5 Seglerinnen und 30 Segler im Laser Standard und Laser Radial auf der Meldeliste. Der WSCW hatte einen guten Termin für die Regatta ausgewählt. Als Testregatta direkt ein Wochenende vor der IDMa in Schilksee konnte man noch einmal das Material testen und die Einstellungen bei den Booten mit den Teilnehmern untereinander befachsimpeln. Gerade die Möglichkeiten und Wirkungen der  noch limitiert im Markt erhältlichen Kunststoff-Carbon-Mastoberteile boten interessanten Gesprächsstoff. Die Teilnehmer kamen daher von Neu Brandenburg bis Bremen und von Tutzing am Starnberger See und auch Andreas Ruckensteiner hatte vom Attersee den Weg zum Wittensee gefunden.

   Der Wettfahrtleiter Finn Mrugalla gab uns klare Vorgaben und hatte das Geschehen auf dem Wasser jederzeit und bestens im Griff. Nur der Wittensee wollte diesmal nicht so recht zeigen was er darauf hat. Mit eher untypischen NNW-lichen Winden, interessanten 50°-Winddrehungen und tückischen Windstrichen und Windlöchern bot er eher ein bayrisches Ambiente. Mit Wolfgang Gerz zeigte dann auch ein Bayer wie es so richtig funktioniert. Er deklassierte mit 4 ersten Plätzen und einem 2ten als Streicher die Konkurrenz. Selbst als er in der ersten Wettfahrt schon mal nach 2 Runden–ohne das die Blaue Flagge auf dem Startschiff wehte- ins Ziel segeln wollte. Eben nur eine Runde zu früh und damit dann auf den dritten Platz abgefallen. Hier brachten seine bayrischen Fühler ihn aber auch wieder auf die richtige Spur und so konnte er sich bis zum Ziel erneut auf den ersten Platz vorkämpfen. 

 

 Am Sonnabend gab es neben dem Sponsorenbier von Budweiser auch die bewährte aber leicht knappe Abendverpflegung. Da uns das Wetter wohlgesonnen war, konnten wir herrlich draußen sitzen und über die bayrischen Verhältnisse plauschen. Schön ist es, dass auf dem Parkplatz des WSCW die Wohnwagen und Wohnmobile von den Teilnehmern parken dürfen. Damit brauchte dann niemand bei den alkoholischen Getränken auf eine Fahrtauglichkeitsgrenze zu schauen. Einige hatten sich für die Nacht im Schützenhof einquartiert um fit für den Sonntag zu sein. Eine dortige Hochzeitsfeier hatte dabei wohl nicht alle Bedürfnisse nach einem guten Konditionsschlaf erfüllen können. Bei Sonnenschein und weiterhin bayrischen trickreichen Winden ging es am Sonntag wieder in den Wettkampfmodus. Erneut unterstütze das Landteam die Segler beim Trollimanagement und trotz des kleinen Vereinsgeländes klappte das gesamte Landprogramm hervorragend.

   Der Abschluss war wie gewohnt die Siegerehrung wo erneut die „Wittenseer Windmühle“ als Wanderpreis und als norddeutsches Qualitätsprodukt verliehen wurde. Diesmal wurde sie –sicher durch die bayrischen Winde bedingt- an Wolfgang Gerz übergeben.

   Als LaserMaster möchte ich mich bei den Organisatoren, dem Wettfahrtteam und den Helfern an dieser Stelle bedanken und freue mich schon auf die nächste Wittensee Masters 2018.

Herzliche Grüße

Euer Helge

(hochgeladen von Carsten)

 

PS: Unser Dank für einen Teil der entsprechend gekennzeichneten Bilder geht an unseren Fotografen Sven Jürgensen